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Re: Folge 14 "Die Zeitfalle"
geschrieben von: Gryko (IP gespeichert)
Datum: 01. August 2005 22:37

Hallo Leute!

Hab nicht viel hinzuzufügen. Folge 14 ist eine meiner Lieblingsfolgen!
Wobei mir schon als Kind aufgefallen ist, daß Jan am Ende (bei der Rückreise aus der Vergangenheit) davon spricht "...oder wir sind gleich wieder im 20ten Jahrhundert."

Nun ja. Ich hab mir das immer so erklärt, dass JT gar nicht in der Zukunft spielt, sondern eine "alternativ-Erde" im 20ten Jahrhundert darstellt...schliesslich gibt es ja auch keinen Kontinenten Westland, oder? [:]NUT[/:]

Lieben Gruss an alle JT-Fans!

Gryko.

Re: Folge 14 - Die Zeitfalle
geschrieben von: Ahtan (IP gespeichert)
Datum: 12. Februar 2007 14:41

Folge 14 ist meine absolute Lieblingsfolge.
Hier wurden einige interessante Fragen aufgeworfen, zu denen ich mal versuche Antworten zu finden...

- Wie gross ist der Silbervogel?

Originalzitat aus Folge 14: "... eine 100 Meter grosse Kugel auf Landestützen."

Das ist riiiiesig, nach unseren heutigen Maßstäben.
Und jetzt ratet mal wo dieses Design herkommt?
Genau, aus der SF-Serie "Perry Rhodan", in der die Raumschiffe nämlich Kugelform haben, auf Landestützen stehen, und zufällig die Schiffsklasse: "Leichter Kreuzer" einen Durchmesser von 100 Metern hat.
Und wenn ihr jetzt denkt: Ist die Idee geklaut...?
Ja. :-)

Kevin Hayes (also der Autor der Hörspiele) ist nämlich niemand anderes als Horst Hoffmann, der seit sehr langer Zeit als Autor für die Perry-Rhodan-Serie schreibt.


Nächste Frage:
-Warum reisen die Leonen beispielsweise nicht in das Jahr 1990, bauen das Uran komplett ab, reisen danach nach 1985 - wo das Uran ja noch da ist - bauen es wieder ab, und reisen wieder in der Zeit zurück, etc...?

Um bei diesem Beispiel zu bleiben: Stellt euch vor das Uran wird 1990 komplett abgebaut, und der 2. Flug des leonischen Zeitraumschiffes geht nach 1985. Wenn sie jetzt, also in 1985, das Uran komplett abbauen - wie wollen sie es denn dann im Jahr 1990 abbauen (was sie ja bereits vorher getan haben)? Aber wenn sie es 1985 schon komplett "abgeerntet" haben, dann ist doch 1990 gar kein Uran mehr da - wie konnten sie es denn dann vorher in diesem Jahr abbauen?

Das nennt man ein Zeitparadoxon.

Mit unserem heutigen Wissensstand können wir nicht erklären was genau pasiert wenn man zu verschiedenen Zeiten in die Geschichte eingreift.


- Warum baut Zweistein nicht selbst ein Raumschiff mit Zeitantrieb?
Diese Frage ist durchaus berechtigt. :-) Die Mittel hätte er dazu, natürlich könnte man jetzt Ausreden erfinden, zum Beispiel: "Bei der Zerstörung der Zeitstation wurden auch alle Konstruktionsunterlagen zerstört, und Zweistein hatte kein Backup der Daten rumliegen, und ein neues Erforschen der Technologie würde Jahrzehnte dauern, etc..."
Aber das wäre an den Haaren herbeigezogen und auch nicht logisch.
Betrachten wir es einfach als Stilmittel um die Serie weiterhin spannend zu halten.

Man darf nicht alles mit strengster Logik angehen, sondern sollte sich einfach an den spannenden Geschichten erfreuen. :-)

Re: Folge 14 - Die Zeitfalle
geschrieben von: Mobbi (IP gespeichert)
Datum: 11. März 2009 20:12

Das Cover fand ich immer cool. Insgesamt gefällt mir diese Folge gut, zu meinen Favoriten zählt sie aber nicht.

Eine Sache stört mich zudem ungeheuerlich an dieser Folge. Zweistein schickt unsere Helden 1 Milliarde Jahre zurück in die Vergangenheit! 1 Milliarde Jahre!!! Als Zahl: 1.000.000.000 Jahre!!!! Und zufällig befinden sich die Leonen auch gerade dort! Wie lange brauchen die, um einen Planeten auszubeuten. Mit ihren technischen Möglichkeiten und ihrer Gier doch nicht länger als 10 Jahre. Das wäre schon ein extremer Zufall, wenn man bei einer Größenordnung von 1 Milliarde Jahre gerade dieses Zeitfenster trifft. Und nicht nur das: das Zeitfenster ist ja sogar noch viel kleiner, weil der Planet ja gerade im Begriff ist zu explodieren. Das bedeutet, dass das Zeitfenster, das getroffen wird, nur ein paar Tage groß ist. Das finde ich sehr zweifelhaft (im Gegensatz z.B. zu Zeitreisen, die ja total realistisch sind! :] ).

6 von 10 Kassettenhüllen

Re: Folge 14 - Die Zeitfalle
geschrieben von: Tolotos (IP gespeichert)
Datum: 22. Dezember 2010 09:37

Finde diese Folge auch sehr gut!
Zweisteins Auftritt am Anfang ist eine Sternstunde des Hörspieluniversums!!
Aber die Kritik die meine Vorredner schon äusserten ist ebenfalls berechtigt. Jan kann ein riesiges Raumschiff (100m!) einer ihm völlig unbekannten Technik bedienen, ohne Fehler und Fehlversuche! Ein Wunder das ein Raumschiff überhaupt von einem Mann geflogen werden kann.
Der Vergleich mit Perry Rhodan ist mir Anfang der 90´er auch aufgefallen (lese seit ca. 20 Jahren PR) und dann wunderte mich nicht das ein PR-Autor die Storry zu dieser Folge schrieb. Super!
Insgesamt aber eine gute und wichtige Folge für die Serie.

8/10 MC-Hüllen

Re: Folge 14 - Die Zeitfalle
geschrieben von: Dioskur (IP gespeichert)
Datum: 03. August 2011 05:34

Zur Frage warum Zweistin sich kein Zeitraumschiff bastelt:

Es gibt einen Unterschied zwischen einer Gerätschaft die ein Objekt beeinflussen kann, und einer Gerätschaft die sich selbst beeinflussen kann.

Der SV versetzt sich selbst und bleibt dabei intakt, der Transmitter versetzt andere Objekte. Außerdem wissen wir nicht, wie groß die Anlage von ZS ist. Möglich, dass seine Technik so unausgereift ist, dass er riesige Anlagen braucht und dass diese zu groß sind um sie in ein Raumschiff einzubauen.

Re: Folge 14 - Die Zeitfalle
geschrieben von: Stephan76 (IP gespeichert)
Datum: 28. Dezember 2012 21:10

Eine der besten Jan Tenner folgen meiner Meinung nach! Man spürt richtig die Hitze und das drückene Klima. Außerdem bin ich Dino Fan und davon gibt es in dieser Folge ja auch genug ;)

Greetz Stephan

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